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Tina Lange

Anfrage 23/SVV/0644 Nachhaltige Wasserstrategien für Potsdamer Kleingartenanlagen

Anlässlich des 100. Geburtstag des KGV Pfingstberg e.V. fand am 25.06.23 ein politischer Frühschoppen statt. Infolgedessen ergaben sich einige Fragestellungen an die Stadt, die der Klärung bedürfen.

 

Auf Grund der sich verändernden klimatischen Bedingungen und damit einhergehender zunehmender Trockenheit in Brandenburg sehen sich auch Kleingartenanlagen der Problematik ausreichender Wasserversorgung ausgesetzt, insbesondere um die KGA-Anforderung des Obst- und Gemüseanbaus auf min. 1/3 der Flächen sicherzustellen.

Anlass des Auskunftsersuchens gem. § 29 Abs. 1 BbgKVerf.:

Anlässlich des 100. Geburtstag des KGV Pfingstberg e.V. fand am 25.06.23 ein politischer Frühschoppen statt. Infolgedessen ergaben sich einige Fragestellungen an die Stadt, die der Klärung bedürfen.

Auf Grund der sich verändernden klimatischen Bedingungen und damit einhergehender zunehmender Trockenheit in Brandenburg sehen sich auch Kleingartenanlagen der Problematik ausreichender Wasserversorgung ausgesetzt, insbesondere um die KGA-Anforderung des Obst- und Gemüseanbaus auf min. 1/3 der Flächen sicherzustellen. Gleichzeitig ist hier vordringlicher Gedanke, möglichst wenig wertvolles Trinkwasser für die Bewässerung zu verwenden. Diskutiert wurden neben kleineren Regentonnen z. B. die Anlage von Grundwasserbrunnen oder Großzisternen. Dem Vernehmen nach war eine solche Regenwasserzisterne auch im Zuge der BUGA ursprünglich geplant. Bei der Umsetzung sind die KGA auf Unterstützung durch die LHP angewiesen.

Ich frage daher den Oberbürgermeister:

1. Wie sind die rechtlichen Bedingungen für die Genehmigung von Brunnenanlagen und größeren Regenauffangbecken für KGA?
2. Die KGA Pfingstberg e.V. liegt auf einem Berg und in der Pufferzone zum Schutz des Welterbes. Unter welchen Bedingungen ist hier ein Brunnenbau oder die Errichtung einer Regenwasserauffanganlage möglich?
3. Wie unterstützt die LHP KGA-Vereine bei der Entwicklung und Umsetzung von nachhaltigen Wasserstrategien?
4. Welche Fördermöglichkeiten kann die Stadt KGA-Vereinen dabei empfehlen oder selbst anbieten (kommunal oder auf höheren politischen/anderen Ebenen)?
5. Welche Möglichkeiten sieht die LHP insgesamt, die KGA zur Verfügung stehen und allgemein empfohlen werden können, um möglichst wenig Trinkwasser zu verbrauchen (bitte aufzählen)?

 


Kleine Anfragen in der SVV