Antrag 23/SVV/1288 Einsatz von „Berliner Kissen“ vor Schulen und Kindertageseinrichtungen
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Oberbürgermeister wird beauftragt zu prüfen, ob sogenannte „Berliner Kissen“ vor Schulen und Kindertageseinrichtungen installiert werden können, um die Geschwindigkeitsvorgaben vor Schulen und Kindertageseinrichtungen abzusichern.
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Oberbürgermeister wird beauftragt zu prüfen, ob sogenannte „Berliner Kissen“ vor Schulen und Kindertageseinrichtungen installiert werden können, um die Geschwindigkeitsvorgaben vor Schulen und Kindertageseinrichtungen abzusichern.
Begründung:
Es ist immer wieder zu beobachten, dass Verkehrsteilnehmer sich nicht an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten vor Schulen und Kindertageseinrichtungen halten. Blitzereinsätze sind nicht ausreichend durchführbar und Appelle an die Vernunft, fruchten oftmals nicht. Deshalb bedarf es baulicher Maßnahmen, die flexibel und kostengünstig sind.
Berliner Kissen sind geteilte Plateauaufpflasterungen zur Geschwindigkeitsdämpfung innerhalb von Tempo-30-Zonen. Sie sind durch ihre geringe Höhe (6,5 cm) für alle Fahrzeuge sicher zu überfahren. Einige Vorteile des "Berliner Kissens" gegenüber festen Erhöhungen als Schwelle sind diese: Radler können das flache Hindernis seitlich umfahren. Rettungsfahrzeuge, die eine deutlich breitere Spurweite als Autos haben, werden in ihrem Tempo beim Notfalleinsatz nicht behindert. Die tragbaren Brems-Module können im Winter leicht weggeräumt werden. Somit hätten Schneeräumfahrzeuge weiter freie Fahrt.
